Donnerstag, 22. Januar 2015

Darüber, worüber wir uns lustig machen dürfen (von As der Schwerter)



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Zitat: "Natürlich dürfen wir uns über unsere Politikerdarsteller lustig machen. Aber unsere Herrscher sind sie nun einmal nicht. Über die wahren Herrscher dürfen wir uns auch nicht lustig machen, wir dürfen nicht mal ihren Namen aussprechen oder ihre Lügen hinterfragen.

Ich würde ja gerne eine Reihe von Karikaturen über genau die Erwähnten hier einstellen, die im Netz zu finden sind. Das ist mir aber zu riskant, was bestätigt, was ich gerade gesagt habe.
Daher bleibe ich dabei:
Ich scheiße auf die Freiheit mich über Marionetten lustig zu machen, auf die Freiheit, die religiösen Gefühle anderer Menschen verletzen zu dürfen und auf die Freiheit mir aus 50 Geschlechtern dasjenige auszusuchen, das ich am flippigsten finde.
Wer vor niemandem knien muss und keinen Herrscher anerkennt, außer den Anführern, denen er aus freien Stücken die Treue gelobt hat, der hat auch wahre Meinungsfreiheit. Davon sind wir Lichtjahre entfernt.
Ich schließe mit einem Satz von Klonovsky aus dem besprochenen Artikel:
„Die Grenzen der Freiheit wegen spezieller staatlicher Animositäten sind durch das Strafrecht markiert.“ – Was er damit wohl meint?

Ach Moment, einen habe ich noch: Es gibt eine bessere Methode zu verhindern, dass alle möglichen Minderheiten mit Forderungen angelaufen kommen…

Meine Ergänzung: Ihnen sagen und zeigen DASS SIE MINDERHEITEN SIND! carlo tarrasqua

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Danke für den Kommentar! ct