Montag, 24. April 2017

(Update) Wer macht real mit bei Konzernekritik? Knurr Salatkrönung



Wer macht real mit bei Konzernekritik?


Knurr Salatkrönung - Warum läßt mich Rowe in seinem Wochenendprospekt für den Hunger in der Welt bezahlen  
(oder Wie kommt man auf so einen Schwur wie - den Nutzen des Volkes mehren)

Kurzgeschichte zum Thema Alltag


Tue Gutes und rede nicht drüber - ha ha, leicht gesagt.

Wenn das so einfach wäre, würde ja jeder Großkonzern einfach ein paar Millionen in die Hand nehmen (oder Milliarden?), seinen Aktionären erklären (sie sind ja auch Menschen aus Fleisch und Blut und werden auch Emotionen haben), dass man jetzt endlich begriffen habe, dass man ein wesentlicher Teil der Kraft sei, die den Planeten plündere, nicht nur kostenlos, sondern im Gegenteil, noch Gewinne daraus schlage und jetzt endlich, verdammt noch mal, sofort eine anständige Gegenleistung in Form von Geld für den Ausgleich her müsse und nicht nur, nein, man fühle sich auch verpflichtet, eine gewisse Strafe in Eigenregie festzulegen und würde deshalb mal ein paar besonders teure und nachhaltige Projekte gegen den Hunger in die Welt zu setzen und alle Preise senken. Dazu lasse man jetzt seine kreativsten Köpfe los, alles nur, damit man von nun an auch wirklich gutes Geld verdienen könne. Das würde man dann aber nicht groß erklären, sondern einfach tun.

Nein, so macht man es natürlich nicht. Etwas Gutes getan zu haben, das kann man getrost den Kunden überlassen und bekommt noch Geld dafür. Deshalb ja die ganze Gehirnwäsche, jeder sei verantwortlich für die Hungertoten in der Welt. Deshalb wird das Klima nach religiösen Maßstäben beurteilt und Ablaß bei Wohlverhalten von den Kirchenfürsten gewährt.

Rowe will mir laut seinem Prospekt gerade erzählen, dass ich zwei Produkte kaufen soll, um dafür eine Schulmahlzeit zu finanzieren. Na danke auch, hat Rowe nicht wesentlich mehr Geld als ich? Können die nicht einfach ihr ganzes Zeugs still um 10% billiger machen und dann noch Geld direkt dort ausgeben, wo es harkt? (weil sie bestimmt ein schlechtes Gewissen haben.) Wir haben doch Einheitspreise-Sozialismus. Und dann erzählen sie mir noch im Kleingedruckten, ich habe seit vielen Jahren ausgewählte Schulen für Schulmahlzeiten in Blangladesch unterstützt, aber ihre Firma, die Teil der Vereinten Nationen ist, würde gar keine Produkte und Dienstleistungen unterstützen, jedoch bewirbt man Knurrsuppen, Romamargarine und Tom und Jerry-Eis. Teilweise muss man sich von den Drecksäcken in den Prospekten sogar duzen lassen. Und eigentlich sind 10 % noch viel zu wenig, wenn man bedenkt, wieviel man (jeder von uns) zuviel bezahlt. Wenn die Preise alle abgestimmt sind (man kann es aus eigener Erfahrung bei Lebensmitteln durch Preisvergleiche vor Ort feststellen) wird es ein HOHES (DAS HÖCHST MÖGLICHE) Niveau sein, das wir seit Jahren bezahlen und viel von UNSEREM Geld wird bestimmt noch "ausgeschüttet", "verteilt", und fließt wer weiß wohin. Laßt uns alle mutig sein, (auch gewiss, dass selbst der "was-weiß-ich" uns "beeinträchtigen" kann und wird) Ist mir egal. Wird schon nicht so schlimm1 Kommt, SEID MUTIG! BITTE!

Glaubt jemand eigentlich nicht, dass wir im Einheitspreise-Konsum-Kz mit teilweise Freigang leben? Dann soll er sich mal den neuen, wöchentlichen Werbeprospekt von Rowe genau anschauen.


Wer macht real mit bei Konzernekritik? 

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Danke für den Kommentar! ct