Mittwoch, 20. April 2016

Rassismus gegen Deutsche - (Gedanken einer Freundin)

Gedanken einer Freundin (von A.H.)

Rassismus gegen Deutsche, Rassismus gegen Weiß

Es ist befremdlich, es erschreckt und macht traurig, doch, wir sind ein Volk, das Fremde, das Invasoren, mehr achtet und schätzt, als die eigenen Landsleute.
Mitleid, nicht für den alten, einsamen deutschen Nachbarn von nebenan, nicht für das Kind, das hungrig in die Schule muss, wir haben nicht einen Blick übrig für die Obdachlosen, die sich durch den Tag quälen, deren Nächte dort draußen in der Kälte des Winters und der Hitze des Sommers, immer gefährlicher werden.
Hilfe, für die kranke Seniorin, der es schwer fällt ihre kaum bestückte Einkaufstasche zu tragen. Wir runzeln die Stirn, scharren mit den Füßen, verdrehen die Augen, wenn sie mit zittrigen Fingern, den Kopf über die vom vielen benutzen abgegriffene Geldbörse beugt. Sie sieht nicht mehr so gut, doch sie kann sich die Zuzahlung der Brille nicht leisten. Auch heute hat sie wieder nicht genug Pfandflaschen gefunden, da die Konkurrenz nun größer geworden ist.
Die Tafel hatte auch nichts mehr für sie, die Fremden kommen zuerst. Die Fremden, die sie verächtlich betrachten, beiseite stoßen, sie beschimpfen. Sie hat Angst vor den dunklen großen Männern, die sich aggressiv durch die Straßen bewegen. Am liebsten würde sie ihre Wohnung gar nicht mehr verlassen. Schon so lange lebt sie dort, doch nun soll sie gehen, den Fremden Platz machen, die erschöpft sind von der Flucht. Doch wohin? Kinder hatte sie keine.
Sie ist die Letzte, die letzte Deutsche. Jeden Tag fährt ein Umzugswagen vor, grüne Helfer, die den neuen Mietern freundschaftlich die Schultern klopfen, die auch schon die Wohnungen renoviert haben, tragen nagelneues Mobiliar ins Haus. Ihre Einrichtung ist abgenutzt, die Jahre eben, einiges ist vom Sperrmüll oder von ehemaligen Nachbarn. Sie hatte kein Geld zum Renovieren und überhaupt, wer hätte dies tun sollen?
Wir schauen weg, wenn eine Horde Kinder ein deutsches Kind verfolgt, es beschimpft, ausraubt und schlägt. Sie sehen tatenlos zu, wie es durch Handyaufnahmen noch weiter erniedrigt wird. Wir schauen weg, wollen seine Tränen nicht sehen, wollen seinen flehenden Blicken ausweichen und unserer Scham, weil wir zu feige sind zu helfen. Denn so allein gegen diese aggressive Übermacht, nein, man hat Familie, und, man kennt das ja, die halten zusammen, kommen mit Freunden und Eltern zurück, werden einen das Leben zur Hölle machen.
Und dann diese Beschimpfungen auf der Stelle und vor Ort. Und lass noch mal so einen Gutmenschen in der Nähe sein, sofort bist ein Nazi. Man muss Verständnis für die Situation der Asylanten haben, denn sie haben Schreckliches erlebt, sind traumatisiert, müssen erst unsere Gepflogenheiten kennen lernen. Nein, einem deutschen Kind beizustehen, das geht gar nicht. Sicherlich hat es diesen Angriff provoziert, man schaut die Neuankömmlinge eben nicht an, man hat den Kopf zu senken, in Demutshaltung durch die Straßen zu schleichen, man hat unsichtbar im eigenen Land zu sein.
Nein, ich verstehe das nicht, wenn sich Deutsche als Rassisten enttarnen, wenn sie ihre Landsleute, beschimpfen, ausgrenzen, wenn sie verlangen, dass man deutsche Mädchen und Frauen vergewaltigen soll, dass nur ein toter Deutscher ein guter Deutscher ist und die diejenigen, die die Fremden nicht Fähnchen am Bahnsteig begrüßen, nicht in einen Willkommenstaumel verfallen, als Abschaum, als Pack, als Mischpoke bezeichnen.
Wir leben in einem Land, in dem der Rassismus gegen die weiße Bevölkerung von ebenfalls Weißen, ungeahnte Formen und bizarre Züge angenommen hat. Weiße, die Weiße hassen. Deutsche, die den Tod ihrer Landsleute wollen. Deutsche, die ihr Land hassen und alles was dieses Land ausmacht verabscheuen. Die Welt steht Kopf, ich verstehe sie nicht mehr.
Ein Volk, das sich dermaßen hasst, das alles, was es ausmacht verabscheut, sich davon angewidert fühlt, ist dem Untergang geweiht!

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